Schwanebeck
Geschichte
Die Geschichte Schwanebecks ist etwas älter und der Legende nach soll sich folgendes zugetragen haben:
Im Jahre 1334, soll ein Dieb das Ziborium aus Johanniskirche in Schwanebeck gestohlen und außerhalb der Stadt in einem Acker vergraben haben. Am nächsten Tag fand ein Bauer das Ziborium, markierte die Stelle mit seinem Peitschenstock aus Lindenholz und holte den zuständigen Pfarrer. Der Peitschenstock soll gegrünt haben und so entstand die Legende von der "1000-jährigen Linde."
Aus Dankbarkeit über den Wiederfund des Ziboriums, ließ Bischof Albrecht II. von Halberstadt eine Kapelle mit dem Namen "Zum Allerheiligsten Altarssakrament" errichten.
Noch heute erinnert die alljährliche Wallfahrt im Sommer daran.
Betritt man das Gelände der katholischen Kirche, findet man nach einem kurzen Weg auf der linken Seite einen kleinen Gemeinderaum. Daran schließt sich das ehemalige Pfarrhaus an.
Gegenüber des Pfarrhauses steht das ehemalige Küsterhaus, in dem sich zwei ausgebaute und vermietete Wohnungen befinden. Geht man zwischen Pfarrhaus und Kirche in den Pfarrgarten stößt man unweigerlich auf die „1000jährige“ Linde. Unterhalb der Kirche, vom Pfarrgarten aus begehbar, befindet sich der Kirchenkeller, welcher 2003 umfassend saniert wurde und ebenfalls als Versammlungs- und Feierraum genutzt werden kann.
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